«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Samstag der 7. Woche im Jahreskreis

Buch Jesus Sirach 17,1-4.6-15.
Der Herr hat die Menschen aus Erde erschaffen und lĂ€sst sie wieder zu ihr zurĂŒckkehren.
GezĂ€hlte Tage und eine bestimmte Zeit wies er ihnen zu und gab ihnen Macht ĂŒber alles auf der Erde.
Ihm selbst Àhnlich hat er sie mit Kraft bekleidet und sie nach seinem Abbild erschaffen.
Auf alle Wesen legte er die Furcht vor ihnen, ĂŒber Tiere und Vögel sollten sie herrschen.
Er bildete ihnen Mund und Zunge, Auge und Ohr, und ein Herz zum Denken gab er ihnen.
Mit kluger Einsicht erfĂŒllte er sie und lehrte sie, Gutes und Böses zu erkennen.
Er zeigte ihnen die GrĂ¶ĂŸe seiner Werke, um die Furcht vor ihm in ihr Herz zu pflanzen.
Sie sollten fĂŒr immer seine Wunder rĂŒhmen
und seinen heiligen Namen loben.
Er hat ihnen Weisheit geschenkt und ihnen das lebenspendende Gesetz gegeben.
Einen ewigen Bund hat er mit ihnen geschlossen und ihnen seine Gebote mitgeteilt.
Ihre Augen sahen seine machtvolle Herrlichkeit, ihr Ohr vernahm seine gewaltige Stimme.
Er sprach zu ihnen: HĂŒtet euch vor allem Unrecht! Er schrieb ihnen ihr Verhalten gegenĂŒber dem NĂ€chsten vor.
Ihre Wege liegen allezeit offen vor ihm, sie sind nicht verborgen vor seinen Augen.

Psalm 103(102),13-14.15-16.17-18a.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr ĂŒber alle, die ihn fĂŒrchten.
Denn er weiß, was wir fĂŒr Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blĂŒht wie die Blume des Feldes.
FĂ€hrt der Wind darĂŒber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

Doch die Huld des Herrn wÀhrt immer und ewig
fĂŒr alle, die ihn fĂŒrchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren.



Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 10,13-16.
In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die HĂ€nde auflegte. Die JĂŒnger aber wiesen die Leute schroff ab.
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die HĂ€nde auf und segnete sie.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel




Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Hermas aus Rom
„Lasst die Kinder zu mir kommen [...] Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes“



 
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